Schülerinnen und Schüler brillieren beim Wettbewerb „loopING“

Drei Preise gehen nach Rheinland-Pfalz

Wie im vergangenen Jahr hat Jonas Schöpfer vom Gymnasium Birkenfeld beim länderübergreifenden Entscheid des Schülerwettbewerbs „loopING“ gewonnen. Er überzeugte mit seinem Modell „SIMONA-Racer“ und belegte den dritten Platz in der Alterskategorie 2 (ab 9. Klasse) und gewann damit 300 Euro. Mika Müller hat mit seinem Achterbahn-Modell den 4. Platz erreicht. Er startete als Fünftklässler der Realschule plus in Kusel in der Alterskategorie 1 (1.-8. Klasse). Mit dem Modell „Skyfall“ konnte er die Jury überzeugen und erhielt ein Preisgeld in Höhe von 200 Euro. 
Ebenfalls kamen die Schüler der Grundschule Niederbrombach mit ihrem Modell „Red Fire“ weiter. Die Schüler Joanna Becker, Niklas Brühl, Lucas Haupenthal, Joshua-Gabriel Kriegsmann und Christian Neubauer der vierten Klasse erzielten Platz 5, was für sie ein Preisgeld von 100 Euro bedeutete. 

Die Schülerinnen und Schüler der drei besten Wettbewerbsarbeiten aus den Bundesländern Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland hofften bei der Gesamtpreisverleihung des 7. Schülerwettbewerbs „loopING“ am 23. Mai 2014 im Silberturm der Deutschen Bahn auf den länderübergreifenden Gesamtsieg. Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka übernahm die Schirmherrschaft des Gesamtwettbewerbs. Die Fachjury, die die hervorragenden Modelle der Schülerinnen und Schüler bewerteten setzte sich aus je einem Vertreter der beteiligten Länderkammer zusammen. Aus Rheinland-Pfalz wirkte Dipl.-Ing. (FH) Uwe Angnes M.A. in der Fachjury mit. Er ist schon seit vielen Jahren Teil sowohl der Länderjury als auch der Gesamtjury und engagiert sich sehr für den jährlichen Wettbewerb. 
Aufgabe beim Wettbewerb der Ingenieurkammern aus Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen, Brandenburg und des Saarlandes war diesmal der Bau einer Modellachterbahn. Diese musste über eine Fahrbahn und eine Tragkonstruktion verfügen. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler durften hierzu nur einfachste Materialien verwenden, die sie ohne Spezialwerkzeug bearbeiten können. Außerdem musste eine Kugel das Modell von Anfang bis Ende durchrollen können.

„Wir freuen uns über die vielen eingereichten Modelle für den Wettbewerb, der das Ziel hat, junge Menschen an den Ingenieurberuf heranzuführen“, betonte Dr.-Ing. Horst Lenz, Präsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz. Die jährliche Veranstaltung mit wechselnden Aufgabenstellungen greife zusätzlich zu den entsprechenden Fächern in der Schule naturwissenschaftliche und technische Themen auf. Ob Brückenbau, die Konstruktion eines Wasserrades oder der Bau einer Achterbahn – anhand von konkreten Beispielen hätten potenzielle Nachwuchsingenieure die Möglichkeit, sich der Thematik auf besonders kreative und spielerische Weise zu nähern, so Lenz. „Tatsächlich entdecken wir beim Wettbewerb viele junge Ingenieurtalente.“ Ziel sei es, die Zahl der Studienanfänger in ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen zu erhöhen. 

Der Wettbewerb fand in diesem Jahr zum siebten Mal statt. In Rheinland-Pfalz nahmen 300 Schülerinnen und Schüler mit 87 Modellen teil, in allen fünf Bundesländern zusammen nahmen 3.211 Nachwuchstalente aus insgesamt 209 Schulen teil. Sie reichten 1.089 Einzel- und Gruppenarbeiten ein und traten in den beiden Alterskategorien „Klassenstufe eins bis acht“ sowie „neunte Klasse und höher“ gegeneinander an. Für den überregionalen Entscheid mussten sich die Prämierten bei einem Landesentscheid im jeweiligen Bundesland qualifizieren.
Unterstützung erhielt der Schülerwettbewerb auch durch die Deutsche Bahn. Sie vergab gleich zwei Sonderpreise für besonders kreative Leistungen. Ein Sonderpreis wurde für ein erfolgreiches Mädchenteam vergeben. Hier ging der Preis ins Saarland zu Maxi Danner und Mattea Klostermann. Sie belegten mit ihrem Modell „Fast&Curious“ auch Platz 1 im Gesamtentscheid in der Alterskategorie 2. Ein zweiter Sonderpreis ging an das Brandenburger Schülerteam Kilian Brunzel und Oliver Scharf der Wilhelm-Nevoigt-Grundschule Cottbus für ein kreatives Transportkonzept.