Wirtschaftsminister Wissing im Dialog mit den Freiberuflern

Der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Sr. Wissing im regen Austausch mit dem Präsidium des Landesverbandes der Freien Berufe Rheinland-Pfalz.

Die Vertreter der Freien Berufe trafen sich zur ersten Mitgliederversammlung 2015 im neuen Konferenzzentrum der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz in der Rheinstraße in Mainz.

Am 15. Mai 2019 kamen die Vertreter des Landesverbands der Freien Berufe Rheinland-Pfalz (LFB) in den Räumen der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz zu einer Mitgliederversammlung zusammen, um sich über die Belange des Verbandes sowie politische und wirtschaftliche Themen auszutauschen. Landeswirtschaftsminister Dr. Volker Wissing folgte ebenfalls der Einladung der rheinland-pfälzischen Freiberufler und beteiligte sich an dem regen Austausch über die Digitalisierung in den Freie Berufen, den Fachkräftemangel und die damit einhergehenden Nachwuchsförderung. Zudem gehörte die Förderung der kleinen und mittleren Unternehmen, vor allem in den ländlichen Bezirken, zu den zentralen Themen der Versammlung. „Freie Berufe erbringen wichtige Dienstleistungen auch im ländlichen Raum. So übernehmen Ärzte eine wichtige Versorgungsfunktion für die Bürgerinnen und Bürger. Wir sehen die Freien Berufe insgesamt als Gewinn für die Gesellschaft. Sie sind das Rückgrat der Dienstleistungsgesellschaft, dabei schnell, flexibel und entwickeln passgenaue Lösungen auch für sehr spezielle Problemstellungen“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing.

Der neu gewählte LFB-Präsident Dr.-Ing. Horst Lenz berichtete außerdem über die aktuellen Herausforderungen in den Freien Berufen. In diesem Rahmen erwähnte er, dass die kontinuierliche Arbeit der Landesverbände im Einklang mit der guten Arbeit des Bundesverbandes der Freien Berufe das Erscheinungsbild der Freien Berufe in der Öffentlichkeit stärke. Bei den Mitgliedern des LFB herrschte Einigkeit darüber, auch künftig für diesen Schulterschluss einzustehen und das Vertrauen der Menschen in diese Berufsgruppen zu stärken. Der LFB beabsichtige weiterhin mit effektiver Öffentlichkeitsarbeit und gezielten Veranstaltungen die Aufmerksamkeit von Politik und Öffentlichkeit auf die Anliegen der Freiberufler lenken.

Besonderes Anliegen des Präsidiums ist darüber hinaus der Ausbildungskonsens. Die Ausbildung nimmt hinsichtlich des Mangels an Fachpersonal einen immer größeren Stellenwert ein. Der LFB-Präsident forderte die Mitgliedsverbände auf, sich weiterhin im Ausbildungskonsens zu engagieren und sich für Nachwuchs in den Freien Berufen stark zu machen.

Ein weiteres Thema waren die bevorstehenden EU-Parlamentswahlen am 26. Mai 2019 und die damit einhergehende neue Kommission. Seitens der amtierenden Europäischen Kommission wurden in der Vergangenheit wiederholt Gesetzesvorschläge vorgelegt, die nur in einer großen Kraftanstrengung von den Freiberuflern verhindert werden konnten, wie beispielsweise die Einführung einer so genannten Dienstleistungskarte oder die angestrebte Reform des Notifizierungsverfahrens. So hoffe man, dass eine neue Kommission wohlwollendere Entscheidungen im Sinne der Freiberufler treffe.

Die nächste Mitgliederversammlung des LFB findet 9. Oktober 2019 statt.