Rheinland-pfälzische Jungingenieure in Berlin erfolgreich: Erster Preis für Jonas Schöpfer vom Gymnasium Birkenfeld

Ministerialdirigentin Barbara Mathea, Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (l.), Dipl.-Ing. Ingolf Kluge, Vizepräsident der Bundesingenieurkammer (2.v.r.) und Martin Böhme, Geschäftsführer der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz (r.), ehren den glücklichen Gewinner Jonas Schöpfer (2.v.l.).

Ministerialdirigentin Barbara Mathea, Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur trägt ihre Laudatio für den Gesamtsieger des Wettbewerbs in der Alterskategorie II, Jonas Schöpfer vor.

Dipl.-Ing. Ingolf Kluge, Barbara Mathea und Martin Böhme (v. l.) mit den Gewinnern des 5. Preises in der Alterskategorie I Julius Arnold, Tim Schneider und ihrem Modell "99 stairs into the sky".

Moderator Martin Böhme, Geschäftsführer der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz führt durch die Veranstaltung.

Insgesamt 16 rheinland-pfälzische Schülerinnen und Schüler in 6 Teams wurden im bundesweiten Schülerwettbewerb „Weitblick“ von acht Ingenieurkammern ausgezeichnet.

Mit ihren Konstruktionen eines 80 cm hohen Turmes mit Aussichtsplattform überzeugten sie die Jury und belegten bei der Gesamtpreisverleihung am 12. Juni 2015 im Deutschen Technikmuseum Berlin hervorragende Plätze.

Den ersten Preis in der Alterskategorie II, der Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 9, errang Jonas Schöpfer vom Gymnasium Birkenfeld mit seinem Turm „Skywalk“, den er in 100 Stunden Arbeit aus rund 2000 Einzelteilen zusammengebaut hatte. Jonas Schöpfer ist kein Neuling beim Wettbewerb der Ingenieurkammern. Schon als Fünftklässer hatte er daran teilgenommen und es in die Gesamtpreisverleihung geschafft, die ihm einen beachtlichen 3. Platz bescherte. Danach gab es keinen Ingenieurkammerwettbewerb ohne Jonas und keinen, in dem Jonas nicht einen Preis erringen konnte.

In der Alterskategorie I war ein Team erfolgreich, das ebenfalls aus dem Landkreis Birkenfeld kommt: Julius Arnold und Tim Schneider aus der Grundschule Niederbrombach. Ihr Turm mit dem bezeichnenden Namen „99 stairs into the sky“ schaffte es auf den 5. Platz. Die Grundschule Niederbrombach fördert begabte Kinder durch den sogenannten Entdeckertag und hat sich ein naturwissenschaftliches Profil gegeben.

Vier weitere rheinland-pfälzische Teams wurden mit ihren Turmbauten durch jeweils einen 6. Platz geehrt:

Lilly Krieger, Emily Mohr, Marie Nussbaum, Lara Sohns und Carolin Wißmann,

ebenfalls aus der Grundschule Niederbrombach mit ihrem „Tower of Girls“.

Jan Lindner und Michelle Robbins mit dem eleganten Turm „ROUNDABOUT“ aus dem Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss in Mainz.

Marco Rupprecht, Aaron Ullmann und Patrick Weiler aus der Integrierten Gesamtschule Emmelshausen mit ihrem „Matchstick-Tower“.

Elena Mayer, Mareike Mayer, Martin Müller aus der Berufsbildenden Schule in Neustadt an der Weinstraße, die ihren Turm „Pfälzer Kulturturm“ genannt haben.

Für Bildungsministerin Vera Reiß waren die erreichten Platzierungen ein ehrenwerter Anlass, um durch Ministerialdirigentin Barbara Mathea, persönlich unterzeichnete Glückwunschschreiben an die PreisträgerInnen zu überbringen. 

Dr.-Ing. Horst Lenz, Präsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz ist stolz auf den rheinland-pfälzischen Ingenieurnachwuchs: „Mit Kreativität und technischem Verständnis sowie mit Ausdauer, Fingerspitzengefühl und Sorgfalt haben unsere rheinland-pfälzischen Ingenieurtalente gezeigt, dass MINT-Fächer Spaß machen und zu tollen Ergebnissen führen können. Wir hoffen, dass wir mit der jährlichen Ausschreibung des Wettbewerbs weiterhin viele junge Menschen für technische Berufe interessieren und insbesondere für ein späteres Ingenieurstudium begeistern können“, so Lenz.

Die Sieger des rheinland-pfälzischen Landeswettbewerbs wurden zuvor am 20. März 2015 aus 181 Einsendungen in zwei Alterskategorien bei der Preisverleigung im Konferenzzentrum des ZDF in Mainz von Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann und Dr.-Ing. Horst Lenz, Präsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, geehrt.

Aus jeder Alterskategorie stellten sich die drei Besten aus Rheinland-Pfalz dann dem Wettbewerb mit den Besten aus Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hessen, dem Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Der Wettbewerb der Ingenieurkammern hat zum Ziel, Kinder und Jugendliche auf spielerische Weise für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Indem in jedem Jahr ein anderes Bauwerk zu erstellen ist, sollen die Mädchen und Jungen die interessante und herausfordernde Tätigkeit von Ingenieuren praktisch erleben.

Fotos: Christian Vagt, Berlin 

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