Traditionelle Seminarreihe weiter auf Erfolgskurs

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Kurz von der TU Kaiserslautern und Dipl.-Ing. (FH) Uwe Angnes M. Eng., Vorstandsmitglied der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, eröffneten die Seminarreihe mit ihren Grußworten.

Vor etwa 240 Teilnehmern eröffneten Herr Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Kurz (Leiter des Fachgebiets Stahlbau der TU Kaiserslautern) und Herr Dipl.-Ing. (FH) Uwe Angnes M. Eng. (Vorstandsmitglied der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz) als Vertreter der kooperierenden Institutionen die inzwischen schon traditionelle Weiterbildung für Tragwerksplaner.

In der bereits zum 13. Mal stattfindenden Seminarreihe folgten auf die Grußworte der Initiatoren am 17. Februar 2016 zwei spannende Fachreferate von Herrn Prof. Dr.-Ing. Christian Sodeikat und Frau Dr. Andrea Rudolf zum Thema „Korrosion von Stahl und Beton“.

Erstmalig wurde die Weiterbildung für Tragwerksplaner als Kooperationsprojekt der Technischen Universität Kaiserslautern und der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz 2004 ins Leben gerufen. Die Urheber waren damals der Leiter des Lehrstuhls für Massivbau und Baukonstruktion der Technischen Universität Kaiserslautern, Herr Prof. Dr. Jürgen Schnell und der damalige Präsident und heutige Ehrenpräsident der Ingenieurkammer, Herr Dr.-Ing. Hubert Verheyen. Im Jahr 2009 vervollständigte das Fachgebiet Stahlbau, welches auch den Ingenieurholzbau lehrt, unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Wolfgang Kurz das Konzept. Damit waren nun die drei klassischen Disziplinen der Tragwerksplanung in der Seminarreihe vertreten. 

Vorträge namhafter Referenten aus Wissenschaft und Praxis garantieren effektive und aktuelle Weiterbildung. Neben in der Fachwelt anerkannten Professoren und Mitgliedern von Normungsausschüssen berichten regelmäßig auch renommierte praktisch tätige Ingenieure von neuartigen Entwicklungen und Bemessungsverfahren.

Anfangs wurde der große Erfolg der Seminarreihe unterstützt von der Umstellung vom globalen auf das semi-probabilistische Sicherheitskonzept und der Einführung der neuen Normengeneration, wie u.a. der DIN 1045-1. Unmittelbar daran anschließend folgte die Umstellung von den DIN-Normen auf die Eurocodes und die Nachfrage nach Weiterbildung war weiterhin immens groß.

Auch heute ist das Interesse an Vertiefungen und Weiterentwicklungen in den klassischen Feldern der Tragwerksplanung ungebrochen. Hinzu kommen neue Entwicklungen in speziellen Themenbereichen, wie Bauphysik (Brand-, Wärme- und Schallschutz), Betoninstandsetzung, Bauen im Bestand, Aluminium-, Verbund- und Glasbau, Bauschäden oder die Fortschreibung wichtiger Regelwerke wie u.a. der Instandsetzungs- und der WU-Richtlinie oder der DBV-Merkblätter.  

Die Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz prüft per Gesetz die zielgerichtete Fortbildung Ihrer Mitglieder. Speziell durch die Weiterbildung für Tragwerksplaner können sich die Kammermitglieder auf den aktuellsten Stand der Technik bringen. Dies kommt sowohl dem Ansehen der Tragwerksplaner als auch dem mangelfreien Werk sowie der Baukultur zu Gute.

Neben den Inhalten spielen auch die attraktiven Konditionen der Seminarreihe eine große Rolle. Eine übertragbare Kurskarte ermöglicht die Teilnahme von bis zu drei – auch wechselnden – Personen aus einem Unternehmen bei jeder der sechs Halbtags-Veranstaltungen.