Stoffstrommanagement in der Bauwirtschaft

Um für dieses Thema erneut zu sensibilisieren fand am 29.09.2015 in der Geschäftsstelle der Ingenieurkammer ein Austauschgespräch statt. Teilnehmer des Dialogs waren seitens des MWKEL Dr. Gottfried Jung (Abteilungsleiter Klimaschutz, Umwelttechnologie und Kreislaufwirtschaft, 2.v.l..) und Dipl.-Ing. (FH) Christoph Schladt (Kreislaufwirtschaft und Stoffstrommanagement, 3.v.l) sowie Dr. Wilhelm Nonte vom Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht Rheinland-Pfalz (LUWG, 1.v.r.). Seitens der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz nahmen Dr.-Ing. Horst Lenz (Präsident, 1.v.l.), Dipl.-Ing. (FH) Ernst J. Storzum (Vizepräsident, 3.v.r.), Dr.-Ing. Klaus Siekmann (Vorsitzender der Fachgruppe Wasser, Raum, Umwelt, 2.v.r.) an diesem Austausch teil.

Bauabfälle stellen in Rheinland-Pfalz wie auch im gesamten Bundesgebiet den größten Teil des gesamten Abfallaufkommens dar. Bundesweit fallen pro Bürger jedes Jahr mehr als 1,6 Tonnen Bodenaushub und 0,6 Tonnen Bauschutt zur Entsorgung an. Die Reduzierung bzw. Verwertung von Bauabfällen ist daher wichtiges Ziel einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.

Vor diesem Hintergrund wurde am 15. Oktober 2012 das Bündnis „Kreislaufwirtschaft auf dem Bau" geschlossen. Ausgehend von der Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz (MWKEL) haben sich viele Bündnispartner, u. a. die Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz angeschlossen.

Die Bündnispartner verpflichten sich, die Kreislaufwirtschaft auf dem Bausektor zu fördern. Dies soll durch  Informationsvermittlung auf allen für die Ausschreibung und Vergabe von Bau- und Abbruchleistungen zuständigen Ebenen erfolgen.

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