Junior.ING: Ingenieurtalente bei bundesweitem Schülerwettbewerb ausgezeichnet

Am 14. Juni wurden im Berliner Technikmuseum die besten Teams des bundesweiten Schülerwettbewerbs Junior.ING der Ingenieurkammern ausgezeichnet.

Dr. Ing. Horst Lenz, Präsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, (li.) und Ingolf Kluge, Vizepräsident der Bundesingenieurkammer, gratulieren Leonard Nalbach aus Malborn zum 5. Platz beim Schülerwettbewerb Junior.ING.

Dr. Ing. Horst Lenz, Präsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, (li.), MinDir’n Christine Hammann vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), und Ingolf Kluge, Vizepräsident der Bundesingenieurkammer, gratulieren Teresa Kollmann und Yasmina Simon von der BBS Technologie und Umwelt in Wittlich zum 5. Platz in der Alterskategorie II beim Schülerwettbewerb Junior.ING.

Der rheinland-pfälzische Kammergeschäftsführer Martin Böhme führte durch die Veranstaltung.

Am 14. Juni 2019 zeichneten die Ingenieurkammern in Berlin die besten Teams des bundesweiten Schülerwettbewerbs „Junior.ING“ aus. Die rheinland-pfälzischen Schülerinnen und Schüler landeten auf dem fünften Platz in beiden Alterskategorien.Die Sieger stammen in diesem Jahr aus Saarland und Baden-Württemberg.

Das Wettbewerbsthema lautete: „Achterbahn – schwungvoll konstruiert“. Deutschlandweit waren Mädchen und Jungen aufgerufen, eine Kugelbahn nach ingenieurtechnischen Kriterien zu planen und zu bauen. Insgesamt beteiligten sich fast 4.600 Schülerinnen und Schüler. Sie investierten rund 40.000 Arbeitsstunden.Durchschnittlich stecken in jeder Achterbahn etwa 23 Stunden Bauzeit – so viel wie nie zuvor.

Die rheinland-pfälzischen Teilnehmer Leonard Nalbach von der Auenland-Grundschule in Malborn bei Hermeskeil (Alterkategorie I) sowie Teresa Kollmann und Yasmina Simon von der BBS Technologie und Umwelt in Wittlich (Alterskategorie II) haben jeweils den fünften Platz errungen. Nach ihrem Sieg beim Landeswettbewerb in Rheinland-Pfalz durften sich die Schülerinnen und der Schüler mit ihren Modellen im Berliner Technikmuseum mit den Gewinnern aus 14 anderen Bundesländern messen.

MinDir’n Christine Hammann vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) würdigte die Bedeutung des Nachwuchspreises: „Der Schülerwettbewerb „Junior.ING“ gibt der jungen Generation die Möglichkeit zu zeigen, was in ihr steckt. Es ist beeindruckend zu sehen, wie kreativ und engagiert die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen auch in diesem Jahr ausgearbeitet haben. Das BMI unterstützt den Schülerwettbewerb ‚Junior.ING‘ sehr gern, denn es ist ein tolles Projekt zur Berufsorientierung und somit zur Förderung des Ingenieurnachwuchses in Deutschland.“

„Die Aufgabenstellung war dieses Mal eine besondere Herausforderung, die die Teams hervorragend gemeistert haben.“, sagte Dipl.-Ing. Ingolf Kluge, Vizepräsident der Bundesingenieurkammer. „Wenn ich mir die Ergebnisse anschaue, freue ich mich auf die zukünftigen Ingenieurgenerationen. Ich hoffe, dass wir mit diesem Wettbewerb wieder viele Schülerinnen und Schüler für unseren faszinierenden Beruf begeistern konnten“, so Ingolf Kluge.

Auch Dipl.-Ing. Ellen Petersson von der Deutschen Bahn AG hat die Zukunft im Blick: “Mit dem DB Sonderpreis möchten wir junge Mädchen dazu animieren, ihre Kreativität und Technikbegeisterung zu behalten und diese auch bei der Berufswahl, vorzugsweise bei der Deutschen Bahn zu berücksichtigen.“

Der Anteil der teilnehmenden Schülerinnen am Wettbewerb „Junior.ING“ stieg auch in diesem Jahr erneut an und lag bei beachtlichen 38,3 Prozent.

Ausgewählt wurden die Preisträgerinnen und Preisträger von einer siebenköpfigen Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr.-Ing. Hans Georg Reinke. Die beiden ersten Plätze waren mit jeweils 500 € dotiert.Die nachfolgenden Plätze 2 bis 5 konnten sich über 400 €, 300 €, 200€ und 100 € freuen. Der Sonderpreis der Deutschen Bahn war mit 300 € dotiert.

Die drei bestplatzierten Modelle jeder Alterskategorie werden erstmals im Deutschen Technikmuseum ausgestellt. Zu sehen sind sie vom 18. Juni bis 18. Dezember 2019.

Der Wettbewerb
Seit vielen Jahren begeistern die Schülerwettbewerbe der Ingenieurkammern Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und die Öffentlichkeit. Mit mehr als 5.000 Teilnehmenden gehört der Schülerwettbewerb zu einem der größten deutschlandweit. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art und Weise für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Die Wettbewerbsthemen wechseln jährlich und zeigen so die Vielseitigkeit des Bauingenieurberufs. Auf diesem Weg werben die Kammern für den Ingenieurberuf, um damit langfristig dem Fachkräftemangel in den technischen Berufen entgegenzuwirken. Der Bundeswettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundes­ministeriums des Innern, für Bau und Heimat.