Ingenieurkammer als Förderer des Deutschlandstipendiums

Seit vielen Jahren engagiert sich die Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz für die frühe Förderung des akademischen Ingenieurnachwuchses und kooperiert dabei eng mit den Hochschulen und Universitäten in Rheinland-Pfalz. Mit Start des Wintersemesters 2018/2019 tritt die Kammer auch als Förderer des Deutschlandstipendiums auf und gibt damit besonders begabten und engagierten Studierenden der Ingenieurwissenschaften eine zusätzliche Möglichkeit zur Studienfinanzierung. Es wurden Fördervereinbarungen mit allen Hochschulen und Universitäten in Rheinland-Pfalz geschlossen, die Ingenieurstudiengänge anbieten: TH Bingen, TU Kaiserslautern, HS Kaiserslautern, HS Koblenz, HS Mainz, Universität Trier, HS Trier. Dabei geht es der Kammer nicht nur um reine finanzielle Unterstützung: „Wir sehen uns nicht nur als finanzielle Förderer, sondern vielmehr als Mentoren der Studierenden, die ihnen während des Studiums mit Rat und Tat zur Seite stehen und durch unser breites Netzwerk den Eintritt ins Berufsleben erleichtern“, erklärt Kammerpräsident Dr.-Ing. Horst Lenz.

Mit dem Deutschlandstipendium unterstützen seit 2011 Bund, Förderer und Hochschulen begabte und leistungsfähige Studierende. Ziel des Stipedienprogramms ist, herausragende Leistungen und gesellschaftliches Engagement honorieren und das Verantwortungsbewusstsein der Gesellschaft für Bildung und Begabung zu stärken. Gleichzeitig sollen bei Studierenden Anreize für Spitzenleistungen gesetzt werden und so starke Fachkräfte zur Sicherung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Deutschland gewonnen werden. Etwa 90 Prozent der staatlichen Hochschulen beteiligen sich am Deutschlandstipendium. Im Jahr 2017 wurden knapp 30 000 Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert. Dazu haben über 7000 Förderer beigetragen. Etwa 90 Prozent der staatlichen Hochschulen beteiligen sich am Deutschlandstipendium.