Preisverleihung zum Schülerwettbewerb fand in der FH Mainz statt

MAINZ. Das Thema des jährlichen Schülerwettbewerbs der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz lautete im Schuljahr 2011/2012 „ENERGIEgeladen“ und hatte den Bau eines Wasserradmodells zur Aufgabe. Die rheinland-pfälzischen Schülerinnen und Schüler waren aufgerufen sich zu beteiligen und ein eigenes Modell einzureichen. Dabei wurden fabelhafte 91 Modelle von rund 280 Erbauern ins Rennen geschickt.

Am 27. März 2012 war es dann soweit und die besten Modelle wurden prämiert. Die Preisverleihung fand in der FH Mainz, ohne deren Unterstützung rund um das Team von Herrn Prof. Dr. Albert und seinen Studierenden der Wasserwirtschaft der diesjährige Wettbewerb nicht möglich gewesen wäre, statt. Prof. Dr. Albert und sein Team waren es, die alle eingereichten Modelle auf ihre Funktionstüchtigkeit untersucht und getestet haben. Schließlich war der Funktionstest eines der wichtigsten Bewertungskriterien für die Wasserradmodelle. So wurde am Tag der Preisverleihung die Testkonstruktion noch einmal in Betrieb genommen, um allen Gästen einen Eindruck zu vermitteln.

Kammerpräsident Dr.-Ing. Horst Lenz sagte bei der feierlichen Preisverleihung in der Aula der Fachhochschule Mainz: „Wir wollen Schülerinnen und Schülern durch diesen Wettbewerb eine Plattform bieten, damit sie kreativ, konstruktiv und innovativ arbeiten und Freude am technischen Wissen gewinnen. Unser Ziel ist, das Interesse am Ingenieurberuf schon im Kindesalter zu wecken. Denn ohne Ingenieure läuft, geht und steht gar nichts. Sie sind es, die die Welt um uns herum gestalten und viele Dinge erst möglich machen.“
Technisches Verständnis müsse in den Schulen schon früh gefördert werden, betonte Lenz: „Gemeinsam mit der Politik sollten wir prüfen, ob über alle Schulformen hinweg noch mehr technische Fragestellungen als bisher in den Unterricht eingebunden werden können.“ Zudem machte er auf die enorme Bedeutung des Wettbewerbsthemas Energie aufmerksam: „Energietechnik ist eine der großen Aufgaben unserer Zeit und in den kommenden Jahren nicht mehr wegzudenken.“ Deshalb sei es an der Zeit gewesen, das Thema in den Schülerwettbewerb aufzunehmen.

Auch Barbara Mathea, Vertreterin des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums, unterstrich das Anliegen, Schülerinnen und Schüler für Studiengänge und Berufe im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich und insbesondere für Ingenieurberufe zu gewinnen. „Dieser Wettbewerb leistet dazu einen wichtigen Beitrag, weil er Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art die Tätigkeit eines Ingenieurs erleben lässt. Deshalb hat das Bildungsministerium Rheinland-Pfalz diesen Wettbewerb von Anfang an sehr nachdrücklich unterstützt“, ergänzte sie. Der Wettbewerb zeige, dass die Lösung eines Problems sowohl Kreativität als auch Sinn für das Machbare erfordere. Zu den Schülerinnen und Schülern sagte sie: „Ich glaube, dass ihr bei der Planung und dem Bau eures Wasserrades eine Menge von dem erfahren habt, was die Arbeitsweise eines Ingenieurs ausmacht.“

Prämiert wurden an diesem Tag jeweils die besten 15 Modelle beider Altersgruppen. Dabei ging Platz eins der ersten Altersgruppe (Klasse 1 bis einschl. 8) an Kevin Kiem, Klasse 8 aus Kandel, Platz zwei an Jonas Schöpfer, Klasse 7 aus Birkenfeld und Platz 3 an Finn Bamberger, Klasse 4 aus Niederbrombach. In der zweiten Altersgruppe (Klasse 9 bis 13 und BBS-Klassen) belegten Isabelle Hauk, Dominik Kasper und Marco Keller aus einer 12. Klasse in Speyer den ersten Platz, Pascal Boudgoust, Oguzhan Cakin, Christopher Kordzinski, Daniel Ochsenreither, Emre Öztürk, Patrick Peramezza, Alexander Riehl, Nagim Rustaie, Uwe Spieß und Mehmet Ucar der BBS Jugendwerk St. Josef in Landau den zweiten Platz und Patricia Smogulla und Andreas Winkler, Klasse 11 aus Ludwigshafen den dritten Platz.

Die TOP 3 der beiden Altersgruppen gehen nun in den länderübergreifenden Entscheid mit den Modellen aus Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen-Anhalt und dem Saarland. Das Ergebnis dieses Wettbewerbs wird am 20. April 2012 in einer Feierstunde verkündet.

Fotos aller Preisträger der Plätze 1-15 und ihrer Modelle finden Sie in der Galerie; alle Modelle in der PDF-Datei.

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